Entwicklung und Gestaltung

Geschichte

Der Neue Südfriedhof verbindet Landschaftsarchitektur der 1970er Jahre mit einer viel älteren Keltenschanze.

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Entwicklung der Anlage

  1. um 500 v. Chr.

    Keltenschanze

    Im heutigen östlichen Friedhofsteil lag eine quadratische Wallanlage. Ein Lindenhain macht ihren Verlauf bis heute ablesbar.

  2. 1970er Jahre

    Landschaftliche Gestaltung

    Gottfried Hansjakob entwarf eine bewegte Parklandschaft mit Hügeln, See, Wiesen und ökologischen Rückzugsräumen.

  3. 1977

    Fertigstellung

    Der Neue Südfriedhof wurde als städtischer Hauptfriedhof fertiggestellt.

  4. heute

    35,64 Hektar Friedhofslandschaft

    Rund 9.800 Grabplätze, unterschiedliche Grabarten und eine moderne Aussegnungshalle sind in die hügelige Anlage eingebettet.

Landschaft statt strenger Achse

Die Besonderheit liegt im Gelände: Der Neue Südfriedhof ist Münchens einziger hügeliger städtischer Friedhof. See, Wiesen und Gehölze schaffen wechselnde Blickbeziehungen; ausgewiesene Rückzugsräume für Vögel ergänzen die Bestattungsflächen.

Die Aussegnungshalle steht auf einer Anhöhe und blickt über den See. Damit wird die Topografie nicht nur zur Kulisse, sondern zum tragenden Teil der Gestaltung.

Eine ältere Spur im östlichen Teil

Die Keltenschanze entstand viele Jahrhunderte vor dem Friedhof. Die eingeebnete Wallanlage wird nicht mit einem rekonstruierten Bauwerk inszeniert; ein Lindenhain markiert den historischen Ort. Der Rundgang nimmt die Keltenschanze sowie zwei ökologische Informationstafeln auf.

Geschichte vor Ort lesen

Der amtliche Friedhofsplan ordnet See, Aussegnungshalle, Grabfelder und Keltenschanze ein. Die interaktive Karte markiert die Halle anhand ihres präzise erfassten Gebäudeobjekts; aus dem PDF werden keine Koordinaten abgelesen.